Bericht vom 2. Oldtimerrechtstag – 2. Teil

//Bericht vom 2. Oldtimerrechtstag – 2. Teil

Bericht vom 2. Oldtimerrechtstag – 2. Teil

Nach dem ersten Refererat zum Thema Steuern berichtete Herr Detlev Burgartz zum Thema „Risikomanagent/Ortungstechniken/Diebstahlradar/Suche und Rückholung von Oldtimern.Zunächst führte Herr Burgartz ein paar Filme vor, die sich mit dem allzu sorglosen Umgang von Oldtimerfahreren auf Oldtimerveranstaltungen beschäftigten. Man hat nämlich festgestellt, dass gerade auf diesen Veranstaltungen sehr häufig und gezielt Oldtimer professionel gestohlen werden. Umso erstaunlicher war es zu sehen, wie leichtfertig manche Teilnehmer Schlüssel im Zündschloss stecken lassen, während das Auto minutenlang unbeaufsichtigt samt Papieren (!) und sogar Oldtimergutachten offen auf dem Gelände standen.

Ferner beschäftigen wir uns mit dem Einsatz von DNA-Markern. DNA kennt man ja eigentlich nur aus dem Bereich des Erbguts von Lebewesen als Abkürzung für Desoxyribonukleinsäure. Man kann aber auch Fahrzeuge mit einer DNA markieren, um sie im Falle des Diebstahls eindeutig zu identifizieren. Es handelt sich um mikroskopisch kleine Partikel, die einen verschlüsselten Code enthalten.

Daneben gibt es natürlich auch Ortungssysteme, die fest ein Fahrzeug eingebaut werden.

Der Referent hielt überhaupt nichts davon, den Oldtimer durch Einbau von einer Vielzahl von Diebstahlsicherungen zu einer Festung umzubauen.  Denn dann würden Carnapping-Fälle, also der Raub unter Einsatz von Bedrohung oder Gewalt, zunehmen.

By |2010-10-25T14:39:15+01:0025.10.2010|Categories: Oldtimerrecht|Kommentare deaktiviert für Bericht vom 2. Oldtimerrechtstag – 2. Teil